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Guide · Portfolio lesen

Besitzen ist eine Zahl. Aussteigen ist eine andere.

Ein Tracker zeigt, was Sie besitzen. Er zeigt selten, was das Halten kostet — und fast nie, was ein Ausstieg netto einbrächte. Dieser Guide erklärt, wie Skontro ein Portfolio liest: read-only aggregiert, in zwei Werten dargestellt und um die Kosten ergänzt, die unterwegs angefallen sind.

01

Read-only-Aggregation

Der erste Schritt ist keine Registrierung, sondern eine Adresse: Eine öffentliche Wallet-Adresse einfügen genügt, um ihren EUR-Wert über die großen EVM-Chains zu sehen — unter anderem Ethereum, Base, Polygon, Arbitrum, Optimism und BSC. Das Ergebnis wird berechnet, angezeigt und vergessen; gespeichert wird nichts.

Börsenkonten kommen über API-Schlüssel dazu, die auf Nur-Lesen beschränkt sind. Beim Hinzufügen wird technisch geprüft, dass der Schlüssel nicht handeln kann — ein Schlüssel mit Handelsrechten wird abgelehnt — und diese Prüfung wiederholt sich alle sieben Tage. Im Code selbst sind sämtliche Order-Methoden blockiert: Skontro kann strukturell nicht handeln, nur lesen.

An einer Wallet-Adresse testen (EN) →

02

Marktwert vs. Exit-Wert

Der Marktwert ist Bestand mal Referenzpreis — eine saubere Beschreibung, aber ein Preis, zu dem niemand eine ganze Position verkauft. Der Exit-Wert beantwortet die andere Frage: Was käme netto heraus, würden die tatsächlichen Mengen jetzt durch die Live-Orderbücher verkauft — nach Gebühr und Spread, mit der Spanne von der besten zur schwächsten gemessenen Börse als zweiter Angabe.

Je größer die Position und je dünner der Markt, desto weiter gehen die beiden Zahlen auseinander — derselbe Orderbuch-Effekt, den der Guide Versteckte Kosten beim einzelnen Trade beschreibt, nur auf das ganze Portfolio angewendet. Beides sind Beschreibungen des Ist-Zustands, keine Aufforderung. Die Aufschlüsselung pro Position über die Live-Orderbücher ist Teil von Pro.

03

Dokumentierter Gebührenüberschuss zum Modellwert

Die dritte Zahl blickt zurück: Was haben Ihre importierten Trades an Gebühren gekostet — und um wie viel überstiegen diese dokumentierten Gebühren den günstigsten modellierten All-in-Kostenwert? Auf dem Desk steht sie als eine Zeile: gezahlte Gebühren, der modellierte Gebührenüberschuss und was das in diesem Tempo aufs Jahr hieße.

Die Rechnung ist bewusst konservativ. Gezählt werden nur dokumentierte Gebühren aus Ihren Trades — der Spread, den Sie damals tatsächlich gezahlt haben, ist für die Vergangenheit nicht messbar und wird mit null angesetzt, was das Ergebnis nur untertreiben kann. Der günstigste Modellwert muss dagegen seine Gebühr plus seinen gemessenen Median-Spread tragen. Trades ohne dokumentierte Gebühr werden übersprungen und als nicht bewertet ausgewiesen — nie geschätzt.

Das Ergebnis ist keine Ausführungspreisanalyse und keine Anweisung für die Zukunft. Welche Börse den dokumentierten Gebührenanteil genommen hat, zeigt die Aufschlüsselung in Pro.

04

Der Verlauf

Skontro legt stündlich einen Schnappschuss des Portfoliowerts an — daraus entsteht die Verlaufslinie auf dem Desk samt 24-Stunden-Veränderung. Free zeigt 7 Tage Historie, Pro 365 Tage. Auch hier gilt die Ehrlichkeitsregel des ganzen Produkts: Jede Zahl trägt ihre Datenherkunft, und eine fehlende Zahl schlägt eine falsche.

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Daten stammen aus öffentlichen Blockchain-Quellen und Exchange-APIs mit Read-Only-Berechtigung. Skontro nimmt keine Orders entgegen, leitet keine weiter und führt keine aus. Daten, keine Empfehlung.